Woher kommen die PI?

Wer in der PR Branche arbeitet weiß:Zu unser aller PR-Agentur Alltag zählt es, Pressemitteilungen zu versenden. Im Zeitalter der Digitalisierung passiert dies sehr viel öfter elektronisch als haptisch. Infos, die per Post oder Boten in der Redaktion eintreffen, sind heutzutage die Ausnahme – aber ein hervorragender Weg, aus der Masse hervorzutreten.
Zurück zumThema – die elektronische Pressemitteilung. Verschickt über ein professionelles Versandtool erreicht sie die Journalisten per Email: Die Nachricht von der Entwicklung oder Markteinführung eines Produktes, die Einladung zum Pressegespräch oder zum Jubiläum, die Info über das soziale/ökologische Engagement einer Firma – aus einem Unternehmen gibt es stets Neues zu berichten. Deshalb verschicken viele Unternehmen viele Neuigkeiten, und das jeden Tag – mit der Absicht, dass die Journalisten ihre Neuigkeit in einem redaktionellen Beitrag veröffentlichen. Soweit so gut.
Und wo kommt sie hin?

Am anderen Ende der elektronischen Kommunikation sitzt nun der Journalist, und sein Email-Eingang ist für gewöhnlich zum Bersten voll. Abseits der Emails aus Grafik oder Druckerei, Lektorat oder Chefredaktion,überschwemmt eine Flut solcher Neuigkeiten aus Unternehmenseine (oder ihre) Inbox. (Und wir gehen jetzt mal davon aus, dass der Redakteur einen guten Spam-Filter hat).
Da die redaktionelle Arbeitszeit und der Platz in den Medien aber nunmal nicht unendlich sind – sie sind im Verhältnis zur Email-Flut sogar sehr gering – , muss der Journalist nun jene Neuigkeiten mit dem (seines Erachtens nach) höchsten Nachrichtenwert herausfiltern. Im Klartext:Die meisten Newsletter fliegen raus, einige wenige Neuigkeiten schaffen es in die Medien.
Es ist also vergleichsweise schwer, aus der täglichen Flut elektronischer Neuigkeiten hervorzustechen. Arbeitet eine PR-Agentur schon einige Zeit erfolgreich und zielgruppenorientiert in einem Markt, ist ihre Absenderadresse schon mal eine gute Reputation. Und wer wie wir viele Jahre Medienkontakte pflegt, kenntdie Feinheiten die eine gute Pressemitteilung ausmacht und die Journalisten schätzen…
It’s all about the Details…
Der Betreff
Machen Sie den Redakteur neugierig, wählen Sie einenspannenden Titel!
Seien Siekonkret, man soll auf den ersten Blick erkennen, worum es in Ihrer Pressemitteilung geht.
In der Kürze…wählen Sie max 70 Zeichen für den Betreff und starten Sie mit dem relevanten Teil.
Der Mailbody
Formal gilt auch hier –kurz und knackig. Begrüßen Sie den Journalisten persönlich und steigen Sie direkt ins Thema ein.
Inhaltlich – beantworten Sie die berühmten5-W-Fragen, sodass der Journalist sofort erkennt, was die Kernaussage ist:Was ist Wo Wann passiert und Wer war Wie daran beteiligt?
Zahlen Daten Faktensind immer gut, und alle Hintergrundinfos und Details findet der Redakteur dann in der Mitteilung selbst – vergessen Sie nicht, darauf hinzuweisen!
Der Adressat
Und wieder sage ich: Wer in der PR Branche arbeitet weiß: Zu unser aller Agentur Alltag zählt es – denVerteiler aktuellzu halten…
Ich gehe nun davon aus, dass Ihre Kontakte auf dem neuesten Stand sind, und Sie nur nochden richtigen Adressaten für Ihre PIauszuwählen haben – den für Ihr Thema zuständigen Redakteur in der Redaktion. Nicht der Chefredakteur, nicht der CvD, und schon garnicht der Herausgeber.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihre Mitteilung „intern“ an die richtige Stelle weitergeleitet wird.Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass der Empfänger davon ausgeht, dass der zuständige Redakteur die Nachricht ohnehin erhalten hat.
Die unüberlegte Wahl des Adressaten kann Ihren Newsletter also direkt in den Papierkorb manövrieren. Das umgekehrte „Gießkannenprinzip“ empfiehlt sich auch nur in Maßen, da nur in sehr überschaubaren Redaktionen „alle alles“ machen.
Wenn Sie diesen Feinheiten beim PI-Versand Aufmerksamkeit schenken, verbessern Sie nicht nur die Chancen Ihrer Neuigkeit in der Medienberichterstattung wiederzufinden, Sie erleichtern Ihren Medienkontakten die Arbeit – was wiederum gut ist für Ihr Netzwerk! Denken Sie dran: GuteMedia Relationssind die Basis für erfolgreiche PR Arbeit!
Wenn Sie mit uns über das Thema Pressemitteilungen sprechen möchten, oder ihre Erfahrungen teilen möchten, oder Fragen haben, kontaktieren Sie uns!

Ich bin gerne für Sie da und freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!
Telefon: + 43 1 879 52 52Mail:daniela.spitzbauer@results.at
Daniela Spitzbauer
PR-Agentur Wien:
results & relations, Mai 2017
Den gesamten Newsletter als pdf finden Sie.